Gestern war ein sonniger, nicht allzu kalter Tag und da es Mittwoch war, war wieder DONKEY TAG angesagt. Bei meiner Ankunft wurde ich von meinem Lieblingsesel Hershey begruesst. Hershey ist in letzter Zeit etwas schuechtern mit Menschen geworden, er wurde mit Absicht etwas von menschlichem Kontakt ferngehalten, damit er lernen kann wie man sich als Esel verhaelt und das er auch neue Eselfreunde finden kann, und es hat anscheinend gut geklappt, aber ich vermisse den alten Hershey schon etwas, er hatte einfach sehr viel Persoenlichkeit. Ich habe Kim am Parkplatz getroffen und wir haben uns ueber AUGUSTA unterhalten, sie war jetzt eine Woche lang im Tierkrankenhaus, wegen einer Augenentzuendung und ihren Problemen mit ihren Hufen. Ihre Augenkrankheit wird spaeter mal zu Blindheit fuehren und man konnte ihr anmerken, das es ihr nicht so gut ging. Als wir im Hof ankamen, konnte man ausser Dreck nichts sehen, ich glaube ich habe noch nie so viel Dreck in meinem ganzen Leben gesehen. Es hatte die Tage zuvor dauernd geregnte und alles war nur Schlamm unf Pfuetzen und Dreck. Und mit jedem Schritt stand man mittendrin und die Esel haben das nur so geliebt, ganz besonders die Stellen an denen es auch noch sonnig war. Alle waren draussen und haben die ersten warmen Sonnenstrahlen genossen. Der Schnee ist langsam am Schmilzen, aber noch vereinzelte Eisschichten verhindern das, das Abflusswasser in den Abfluss laufen kann, was wiederum noch mehr Schlamm macht.Ich habe meine Aufgaben erledigt und es war selbst schwierig den Schubkarren durch den Schlamm zu schieben. Komischerweise, und es hat mich auch etwas beaengstigt war SOLO, der Eigenbroetler heute mein andauernder Schatten. Jedes Mal wenn ich mich umdrehte stand er da und hat mir zugeschaut, was ich so mache, aber immer noch fern genug um nicht gestreichelt werden zu muessen. Ich hatte etwas Kuschelzeit mit Buffy und habe mit Chantal, der neuen Pflegerin ueber einige Geschichten der Esel gelacht. Ich habe Ed und Buffy gestriegelt und die Hufe beputzt und habe etwas Zeit mit Donkeschoen verbracht, die mit einer Hufentzuendung im Stall lag. Donkeschoen ist normalerweise auf der anderen Stallseite, aber sobald ein Esel krank ist oder eine Verletzung hat, wird er/sie zur anderen Pflegeseite gebracht, und da Donksechoen bestens mit Lady befreundet ist, war Lady natuerlich auch auf der Pflegeseite und hat auf Donkeschoen aufgepasst. Es ist schon bewundernswert was manche Esel fuer enge Freundschaften mit ander geschlossen haben. Lady weicht nie von Donkeschoen's Seite und kuemmert sich liebend um sie, und wenn irgendjemand ihr zu nahe kam, hat Lady sie beschuetzt.
Danny war heute etwas verwirrt,denn er wollte schon um halb elf sein Mittagessen und hat mit lauten IA Schreien versucht, alle davon zu ueberzeugen das es Mittagszeit war. Oh Danny ist so ein guter Saenger.
Mir viel auch ein neues Kettenschloss am Tor zur Dunkelseite auf, als ich fragte warum da ein neues Schloss dran war, wurde ich schnell aufgeklaert, das ein paar Naechte vorher, ein Esel dachten, es waere eine gute Idee Seiten zu tauschen, und hat den Schiebriegel zur Dunkelseite aufgemacht und so sind die von der Dunkelseite auf die Pflegestation gekommen und umgekehrt. Es muss am Morgen ganz verrueckt im Stall zugegangen sein, und der arme Danny war wieder ganz verwirrt, weil er auf der falschen Seite gelandet ist und nicht mehr wuesste wie er auf seine Seite zurueckkommt. Danny ist so ein suesser alter, armer Kerl.
Als ich mich auf den Heimweg machte, habe ich noch etwas den Eseln im Feld zugeschaut, die dort ganz still in der Sonne standen und nichts machten, ich frage mich ob es ihnen ab und zu in den Gedanken kommt, das sie was machen muessten, oder ob sie dann so wie ich bin und warten, bis der Gedanke wieder verschwindet. :)
Thursday, March 4, 2010
Can you say MUD?
Posted by Tina at 1:32 PM
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